Gremienarbeit

Gremienübersicht FSR

Der Institutsrat

Der Institutsrat stellt nach den Fachbereichen und der Fachschaft die „niedrigste“ Gremienebene der Universität dar.

Hier werden alle das Institut für Germanistik betreffenden Angelegenheiten geklärt, unter anderem die Vergabe von Lehraufträgen, der Beschluss von Studien- und Prüfungsordnungen, die Verteilung von Geldern und Aufgaben innerhalb des Instituts sowie vieles mehr.

Der IR besteht aus folgenden, von der jeweiligen Gruppe als deren Vertretung zu wählenden Mitgliedern:

zwölf Hochschullehrer_innen
fünf wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen
vier Student_innen
einem sonstigen Mitarbeiter_in

Die Amtszeit der Mitglieder des Institutsrats beträgt drei Jahre, diejenige der studentischen Mitglieder ein Jahr.

Aus der Gruppe der sechs Hochschullehrer_innen werden außerdem drei Professoren_innen in den Institutsvorstand gewählt, welcher die Beratungen des Institutsrats vorbereitet und dessen Beschlüsse ausführt. Jedes der Mitglieder des Vorstandes hat für jeweils ein Jahr das Amt des Geschäftsführenden _in inne. Dieser vertritt das Institut nach außen, führt die laufenden Geschäfte und leitet die Sitzungen des Institutsrats.

Alles in allem ist der Institutsrat das Gremium, welches euch am direktesten betrifft und auf welches ihr auch direkt Einfluss nehmen könnt. Einerseits könnt ihr euch an eure studentischen Vertreter_innen des Fachschaftsrates wenden, um Probleme, Vorschläge und Fragen eventuell direkt in die Institutsratssitzungen einbringen zu können. Andererseits sind alle Sitzungen – ausgenommen den Tagesordnungspunkt Personal – öffentlich.

Der Fakultätsrat

Der Fakultätsrat stellt eine Art Plenum auf Fakultätsebene dar. Hier sitzen die Vertreter_innen aller Gruppen der Universität zusammen und entscheiden über alle wichtigen Probleme der Fakultät, z. B. über Berufungsangelegenheiten, Finanzen oder neue Promotionsordnungen. Die Studenten_innenvertreter werden von den Student_innen der Fakultät gewählt. Im Fakultätsrat werden unter anderem auch die Dekan_innen, Prodekan_innen und Studiendekan_innen gewählt. Die drei studentischen Mitglieder haben zusammen ein Veto.

Der Senat

Der Senat besteht aus der/dem Rektor_in, den Dekan_innen und den gewählten Vertreter_innen der Hochschullehrer_innen, des akademischen Mittelbaus und der Student_innen. Die/Der Kanzler_in, die Prorektor_innen und die/der Gleichstellungsbeauftragte haben beratende Funktion ohne Stimmrecht. Dieses Gremium fasst die entscheidenden Beschlüsse für die Hochschule. Dazu gehören vor allem:

die Änderungen der Studien und Prüfungsordnungen
die Besetzung von Berufungskommissionen und Stellungnahme zu Berufungsvorschlägen
Rechtsvorschriften
die Einrichtung von Sonderforschungsbereichen
Errichtung, Änderung oder Aufhebung von Studiengängen, Instituten, Fakultäten und zentrale Einrichtungen
Mitwirkung bei der Aufstellung von Investitions, Zulassungs und Haushaltsplänen
Ehrenpromotionen und Honorarprofessuren

Zur Vorbereitung seiner Entscheidungen kann der Senat Kommissionen bilden. Die Senatssitzungen finden jeden 2. Dienstag im Monat statt (außer in den Ferien) und dauern ca. ab 3 Stunden aufwärts.

Das Konzil

Das Konzil setzt sich aus den Mitgliedern der Fakultätsräte sowie direkt gewählten Vertreter_innen der Hochschullehrer_innen, der akademischen und sonstigen Mitarbeiter_innen sowie der Student_innen zusammen. Es wählt die/den Rektor_in sowie die Prorektor_innen und die Mitglieder des Senats. Weiterhin beschließt es über die Verfassung bzw. Grundordnung der Universität und erörtert die Tätigkeitsberichte des Rektoratskollegiums, der einzelnen Beauftragten (für Gleichstellung, Behinderte und Umwelt) als auch die Lehr- und Forschungsberichte der Hochschule sowie den Jahresbericht des Studentenwerkes. Das Konzil wird durchschnittlich einmal im Jahr (November) durch die/den Rektor_in einberufen. Die Einflussmöglichkeiten sind eher gering. Sie erstrecken sich vor allem auf die Wahl der studentischen Senator_innen. Die Mitgliedschaft im Konzil eignet sich vor allem, um Informationen über die Entwicklungen an der Universität zu bekommen.

Die Berufungskommission

Die Berufungskommission ist eine zeitlich begrenzte Kommission. Die Kommission ist ein Einstellungsverfahren für neue Professuren. Der Berufungskommission gehören Professor_innen, akademische Mitarbeiter_innen sowie Studenten_innen an. Die Berufungsverfahren, bei denen sich die Bewerber_innen vorstellen, sind öffentlich. Die zwei studentischen Vertreter_innen handeln selbstverständlich im Interesse der Student_innen und setzen die Meinungsbilder zu den jeweiligen Bewerber_innen gern mit ihrer Stimme um.

Der Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss setzt sich mit der rechtlichen Seite von Prüfungen auseinander. Er ist dafür verantwortlich, Zweifelsfälle von Prüfungen zu klären.

Der Konvent

Der Konvent besteht aus den Fachschaftsräten der Philologischen Fakultät und trifft sich einmal im Monat. Im Vordergrund steht dabei der Austausch der Fachschaftsräte über aktuelle Probleme oder Themen der Fakultät sowie die Planung von gemeinschaftlichen Aktionen und Veranstaltungen. Wenn ihr euch für den Konvent interessiert oder Fragen dazu habt meldet euch gerne bei uns.

Die Forschungskommission

Die Forschungskommission wurde von dem Fakultätsrat ins Leben gerufen. Sie besteht aus Hochschullehrern_innen, wissenschaftlichen Mitarbeitern_innen sowie einer studentischen Vertretung. In der Forschungskommission werden Projekte an der Fakultät und Richtlinien von Forschungsprojekten besprochen.

Die Studienkommission

Die Studienkommission ist für den Beschluss und die Änderungen von Prüfungsordnungen verantwortlich. Besonders ist hier, dass die Studienkommission zu 50% aus Studierenden besteht und die studentischen Vertreter_innen somit ein hohes Mitspracherecht inne haben. Für jeweils zwei bis drei Studiengänge gibt es eine Studienkommission.