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Workshop Lehramt: Burn-Out

15.06.2017               13.00 – 15.00 Uhr               Raum S015 (NSG)

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Ein Workshop mit Andreas Reinke (familylab-Seminarleiter, Lehrer, Autor der Bücher „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ und „VertrauensBildung – Wege aus der Schulangst“ – erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

Viele Lehrer_innen geraten heute in Situationen, in denen sie eine Art „Zwickmühlen-Management“ betreiben müssen, auf das sie persönlich und beruflich kaum vorbereitet sind. Mit „altbewährten“ Überlebenstrategien, d.h. mit unbewussten Strategien zur Befriedigung unbewusster Bedürfnisse, versuchen sie, ihren eigenen, bisweilen sehr unklaren und übertriebenen Erwartungshaltungen gerecht zu werden und einem stetig steigenden äußeren Druck standzuhalten. In der Folge entwickeln nicht wenige Lehrer_innen Symptome, die oftmals unter dem Begriff „Burnout“ zusammengefasst werden.

Die Fragestellung „Wie bastel ich mir einen Burnout?“ ist zu verstehen als Einladung, als (angehender) Lehrer_innen über die eigene Einflussnahme auf Gesundheit und Wohlergehen nachzudenken. In dem angebotenen Seminar wird es viel Raum geben für Dialog, Gedankenspiele und Übungen.

Die Teilnahme am Workshop ist natürlich kostenlos!

15.06.2017               13.00 – 15.00 Uhr               Raum S015 (NSG)

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

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UNI findet STADT – Ämterparcours für Absolventinnen

Zum zweiten Mal organisiert das Gleichstellungsbüro der Uni Leipzig mit „UNI findet STADT“ ein Mentoringprogramm für Studentinnen in und mit der Stadtverwaltung Leipzig:

In drei intensiven Programmwochen vom 04. bis 22. September sollen angehende Bachelor-/Master-Absolventinnen der Uni Leipzig sich mit MentorInnen auf Amtsleitungsebene der Stadt Leipzig vernetzen, durch einen sogenannten „Ämterparcours“ vielfältige Einblicke in die Stadtverwaltung als potenzielle Arbeitsstätte erhalten und in Workshops mehr über Bewerbungen bei der Stadt und über die Zusammenhänge von Personal- und Kommunalpolitik erfahren. UNI findet STADT möchte also weibliche Studierende vor dem Abschluss des Studiums über die Möglichkeiten und beruflichen Perspektiven in der Stadtverwaltung informieren.

Alle weiteren Infos, auch zur Bewerbung und zu den teilnehmenden Ämtern bei der Stadt, findet Ihr auf dieser Website

Bewerbungsfrist bis 23. Juni 2017

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Klassenrat – Lehramtsworkshop

Workshop Klassenrat
Das Projekt Klassenrat in Leipzig – Mehr Demokratie im Schulalltag“ richtet sich an alle, die wissen wollen, wie sie gezielt Demokratie in der Schule fördern können. Das Referat Lehramt bietet Euch einmalig einen Workshop an – PROBIERT die Methode Klassenrat AUS und erfahrt, wie das Projekt in Leipziger Schulen aufgenommen wird. Außerdem erhaltet Ihr ein Klassenrat-Set, das sofort einsetzbar ist… Wir freuen uns auf Euch!
Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de
Am Dienstag, 30. Mai von 15 -17 Uhr im NSG S017

weitere Infos: Klassenrat

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Zeit Campus: Die ersten 100 Tage im Job – Berufseinstieg

Die ersten 100 Tage im Job: So gelingt der Berufseinstieg

Dienstag, 29. November 2016, 18.00 Uhr im Hörsaal 8

Eintritt frei! Get-together im Anschluss!

Anmeldung unter: www.zeit-verlagsgruppe.de/?p=39392

 

Auf dem Podium diskutieren:

Anke Dassler, Partner Financial Services, KPMG AG,

Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Softwareentwicklung für Wirtschaft und Verwaltung, Universität Leipzig,

Thomas Holm, Leiter Gesundheitsförderung Lebenswelten, Techniker Krankenkasse.

Moderation: Dr. Christa Pfafferott, ZEIT CAMPUS-Autorin.

 

In anschließenden Workshops können die Teilnehmer zwischen den Themen „Wo gehöre ich hin? Wie man den Job findet, der zu einem passt“  und „Was kann ich wirklich? Die eigenen Fähigkeiten einschätzen“ wählen.

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Workshop: (Angehende) Lehrer_innen und Angst

Ein Seminar mit Andreas Reinke: Lehrer, familylab- Seminarleiter, Teenpower- Trainer, Autor des Buches „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ (erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

„Angst wird oft damit kaschiert, dass der Betroffene versucht, perfekt zu sein. Er glaubt, seine Angst beherrschen zu können, indem er keine Fehler macht, denn fehlerlos ist unangreifbar. Keine Fehler zu machen ist einerseits anstrengend, andererseits unmöglich…“ (Heinz-Peter Röhr)

Wir haben an unseren Schulen – wohlgemerkt auf allen Ebenen – ein massives und bisweilen hervorragend getarntes Angstproblem. Lange Zeit hießen wir Angst an unseren Schulen willkommen. Sie stand sozusagen auf der Gästeliste und erfreute sich unter Pädagog_innen (und Eltern) zumeist größter Beliebtheit. Besonders jene Lehrer_innen, die sich der Aufgabe verpflichtet sahen, Schüler_innen gefügig und passgerecht zu machen, begrüßten es, wenn Kinder und Jugendliche aus Angst vor Sanktionen und Beschämungen den Kopf senkten. Das Schüren von Schulängsten zählte zum Repertoire der klassischen Lehrer_innenautorität. Man könnte auch sagen: Klappern gehörte zum Handwerk. Also klapperten Lehrer_innen, was das Zeug hielt, während Schüler_innen zähneklappernd (oder zähneknirschend) darauf hofften, wegen „guter Führung“ ungeschoren davon zu kommen. Wer die Klappe hielt, hatte ganz gute Chancen, in Ruhe gelassen zu werden. Die Vorlauten, die Abweichler, die Ungehorsamen mussten fühlen. Notfalls unter Zuhilfenahme des Stocks. Und wenn kein Stock zur Hand war – so berichtete uns unter anderem Arno Gruen aus seiner Schulzeit – beauftragte der_die Lehrer_in die Schüler_innen, einen passenden Stock zu besorgen.

Die Epoche des Stocks gehört glücklicherweise der Vergangenheit an. Ist damit auch das Phänomen Schulangst verschwunden? Nein, noch immer treibt sie ihr Unwesen und richtet erheblichen Schaden an. Sie steckt in jeder Pore unseres Schulsystems, erweist sich als äußerst wandlungsfähig und versetzt heutzutage nicht mehr allein Kinder und Jugendliche in dauerhafte Alarmbereitschaft. Längst ist Schulangst zu einem Problem für Kinder, Jugendliche UND Erwachsene geworden. Immer mehr Schüler_innen, Eltern UND (angehende) Lehrer_innen leiden unter massiven Ängsten und destruktiven Angstbewältigungsstrategien. Etliche Verängstigte nennen das, was sie im Alltag anspornt nicht Angst, sondern Motivation oder Ehrgeiz. Unter hohem Einsatz versuchen sie, über Fach-, Anpassungs- und Verdrängungsleistungen ihrer Angst (zum Beispiel vor Versagen, Wertminderung, Nichtzugehörigkeit, Fehlern, Imageverlust, Schuldzuweisungen, Respektlosigkeit, Bedeutungslosigkeit, Nichtbeachtung) den Nährboden zu entziehen.

Dieses Seminar lädt angehende Lehrer_innen ein, sich mit dem Phänomen Schulangst (Universitätsangst?) auseinanderzusetzen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie wir mit unseren Ängsten umgehen und welche Auswirkungen unsere Angstbewältigungsstrategien auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Beziehungen möglicherweise haben.

Workshoptermine:

06.12.2016 von 17-19 Uhr oder 07.12.2016 von 17-19 Uhr

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Ein Workshop-Angebot des Referats für Lehramt