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Zeit Campus: Die ersten 100 Tage im Job – Berufseinstieg

Die ersten 100 Tage im Job: So gelingt der Berufseinstieg

Dienstag, 29. November 2016, 18.00 Uhr im Hörsaal 8

Eintritt frei! Get-together im Anschluss!

Anmeldung unter: www.zeit-verlagsgruppe.de/?p=39392

 

Auf dem Podium diskutieren:

Anke Dassler, Partner Financial Services, KPMG AG,

Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Softwareentwicklung für Wirtschaft und Verwaltung, Universität Leipzig,

Thomas Holm, Leiter Gesundheitsförderung Lebenswelten, Techniker Krankenkasse.

Moderation: Dr. Christa Pfafferott, ZEIT CAMPUS-Autorin.

 

In anschließenden Workshops können die Teilnehmer zwischen den Themen „Wo gehöre ich hin? Wie man den Job findet, der zu einem passt“  und „Was kann ich wirklich? Die eigenen Fähigkeiten einschätzen“ wählen.

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Workshop: (Angehende) Lehrer_innen und Angst

Ein Seminar mit Andreas Reinke: Lehrer, familylab- Seminarleiter, Teenpower- Trainer, Autor des Buches „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ (erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

„Angst wird oft damit kaschiert, dass der Betroffene versucht, perfekt zu sein. Er glaubt, seine Angst beherrschen zu können, indem er keine Fehler macht, denn fehlerlos ist unangreifbar. Keine Fehler zu machen ist einerseits anstrengend, andererseits unmöglich…“ (Heinz-Peter Röhr)

Wir haben an unseren Schulen – wohlgemerkt auf allen Ebenen – ein massives und bisweilen hervorragend getarntes Angstproblem. Lange Zeit hießen wir Angst an unseren Schulen willkommen. Sie stand sozusagen auf der Gästeliste und erfreute sich unter Pädagog_innen (und Eltern) zumeist größter Beliebtheit. Besonders jene Lehrer_innen, die sich der Aufgabe verpflichtet sahen, Schüler_innen gefügig und passgerecht zu machen, begrüßten es, wenn Kinder und Jugendliche aus Angst vor Sanktionen und Beschämungen den Kopf senkten. Das Schüren von Schulängsten zählte zum Repertoire der klassischen Lehrer_innenautorität. Man könnte auch sagen: Klappern gehörte zum Handwerk. Also klapperten Lehrer_innen, was das Zeug hielt, während Schüler_innen zähneklappernd (oder zähneknirschend) darauf hofften, wegen „guter Führung“ ungeschoren davon zu kommen. Wer die Klappe hielt, hatte ganz gute Chancen, in Ruhe gelassen zu werden. Die Vorlauten, die Abweichler, die Ungehorsamen mussten fühlen. Notfalls unter Zuhilfenahme des Stocks. Und wenn kein Stock zur Hand war – so berichtete uns unter anderem Arno Gruen aus seiner Schulzeit – beauftragte der_die Lehrer_in die Schüler_innen, einen passenden Stock zu besorgen.

Die Epoche des Stocks gehört glücklicherweise der Vergangenheit an. Ist damit auch das Phänomen Schulangst verschwunden? Nein, noch immer treibt sie ihr Unwesen und richtet erheblichen Schaden an. Sie steckt in jeder Pore unseres Schulsystems, erweist sich als äußerst wandlungsfähig und versetzt heutzutage nicht mehr allein Kinder und Jugendliche in dauerhafte Alarmbereitschaft. Längst ist Schulangst zu einem Problem für Kinder, Jugendliche UND Erwachsene geworden. Immer mehr Schüler_innen, Eltern UND (angehende) Lehrer_innen leiden unter massiven Ängsten und destruktiven Angstbewältigungsstrategien. Etliche Verängstigte nennen das, was sie im Alltag anspornt nicht Angst, sondern Motivation oder Ehrgeiz. Unter hohem Einsatz versuchen sie, über Fach-, Anpassungs- und Verdrängungsleistungen ihrer Angst (zum Beispiel vor Versagen, Wertminderung, Nichtzugehörigkeit, Fehlern, Imageverlust, Schuldzuweisungen, Respektlosigkeit, Bedeutungslosigkeit, Nichtbeachtung) den Nährboden zu entziehen.

Dieses Seminar lädt angehende Lehrer_innen ein, sich mit dem Phänomen Schulangst (Universitätsangst?) auseinanderzusetzen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie wir mit unseren Ängsten umgehen und welche Auswirkungen unsere Angstbewältigungsstrategien auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Beziehungen möglicherweise haben.

Workshoptermine:

06.12.2016 von 17-19 Uhr oder 07.12.2016 von 17-19 Uhr

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Ein Workshop-Angebot des Referats für Lehramt

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„Können Sie mich hören?“ – Lehrer_innen und Eltern im Dialog

Ein Seminar mit Andreas Reinke: Lehrer, familylab- Seminarleiter, Teenpower- Trainer, Autor des Buches „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ (erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

„Eltern geht es wie anderen Menschen. Das Zusammensein mit ihnen wird leichter, wenn man ihnen als Gleichwertige begegnet, ihnen zuhört und ihre Standpunkte würdigt.“ (Helle Jensen)

In der Arbeit mit Eltern geraten Lehrer_innen regelmäßig in schwierige Situationen, weil sie nicht wissen, wie sie mit Eltern zusammenarbeiten können, die zum Teil komplett andere Ansichten vertreten und insgesamt deutlich forscher auftreten als die Eltern vergangener Generationen. Immer mehr Eltern geben sich nicht mehr zufrieden damit, „verlängerter Arm“ des_der Lehrer_in bzw. des Schulsystems zu sein. Sie fragen nach, sie kritisieren, sie fordern, sie sagen „Nein!“. Wie kann es für Lehrer_innen möglich werden, in der Zusammenarbeit mit Eltern sowohl die eigene Integrität als auch die der Eltern zu wahren?

Über diese und andere Fragen werden sich die Seminarteilnehmer_innen austauschen. Neben theoretischen Inputs zu den Themen Gleichwürdigkeit, Dialog, persönliche Verantwortung und Authentizität werden die Anwesenden eingeladen, sich mit Hilfe praxisbezogener Übungen „auszuprobieren“.

Workshoptermine:

30.11.2016 von 17-19 Uhr oder 01.12.2016 von 11-13 Uhr

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Workshopangebot des Referats für Lehramt (StuRa)

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StuRa: Gremienworkshop

Perfekt zur Vorbereitung für die hochschulpolitische Arbeit. Ich habe den Workshop selbst bereits besucht und kann ihn nur empfehlen! 🙂

Liebe Aktive und Bald-Aktive in der Studentischen Selbstverwaltung,

am 04. und 05. November 2016 findet in Leipzig erneut ein Workshop zur Arbeit in Gremien an sächsischen Hochschulen statt.

Kernthema ist die Arbeit in den verschiedenen Gremien der Universitäten und Fachhochschulen in Sachsen, also zum Beispiel Studienkommission, FSR und Fakultätsrat. Der Workshop ist aber auch für diejenigen angelegt, die sich gerne vorbereitend mit den Möglichkeiten der Gremienarbeit befassen möchten.

Folgende Themen werden dabei beleuchtet:
– Hochschulgremien und deren Aufgaben in Bezug auf Studienangelegenheiten
– Umgang mit dem Hochschul’freiheits’gesetz
– Rechte und Möglichkeiten der Studierenden in Gremien
– Bologna-Prozess: Hintergrund und Kritik
– Praktische Gremien-Arbeit
– Transfer in die eigene Arbeit

Der Workshop findet Freitag und Samstag statt. Voraussichtlicher Beginn am Freitag ist 14 Uhr. Am Samstag wird der Workshop bis ca. 18 Uhr gehen. Es ist erforderlich, an beiden Tagen teilzunehmen.

Ihr könnt euch bei mir unter jenny.kunhardt@stura.uni-leipzig.de für das Seminar anmelden. Bitte gebt dabei auch euren Studiengang, Hochschule und Fachsemester an, damit wir einen Überblick über die Gruppe bekommen.

Bitte gebt diese Information auch an andere Interessierte weiter!

Liebe Grüße,

Mirco & Jenny

Mitmachen in der Hochschulpolitik kann jeder! 😉

Gerade Erstsemester sind hoch willkommen, weil ihr einen noch frischen und unverbrauchten Blick auf Probleme habt… Mit der Zeit wird man ja betriebsblind!