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ReMembering

Zur Präsentation von »ReMembering – Jüdische Lebenserinnerungen«. Ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs am Freitag, 23. Juni 2017, um 16 Uhr, möchten wir Sie sehr herzlich in die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig einladen.

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Vortragsreihe Gender-Kritik

Constanze Stutz
Über Antisemitismus, Israel und darüber, warum das Private noch immer politisch ist

Constanze Stutz führt in Erscheinungsformen und die gesellschaftliche Funktion des gegenwärtigen Antisemitismus ein, dessen Projektionen unter anderem auf Israel zielen. Der Vortrag dient einer Kritik an Theorien und Kampagnen, die mit Konzepten wie „Homonationalismus“ und „pink-washing“ Errungenschaften sozialer Kämpfe der Queer- und Frauenbewegung, die Stärkung von Frauenrechten oder eine LGBT-freundliche Politik einseitig als „Konstrukte“ des Westens abwerten.

Wann und Wo? 22. Juni, 19 Uhr – 21 Uhr, Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51,

 

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Studium universale. Wachstum & Wandel

Frigga Haug

Leben in der Vier-in-einem-Perspektive

Die Vier-in-einem-Perspektive sucht ein Leben vorzustellen, dass im Hier und Jetzt ansetzt und eine andere Verteilung der tätig verbrachten Zeit anzielt. Sie prüft, wie sinnvoller, gerechter, genussreicher und verantwortlicher zu leben ist. Historisch kommt das Projekt der Vier-in-einem-Perspektive aus dem langen Streit in der internationalen Frauenbewegung um die Hausarbeit und ihren Stellenwert in unterschiedlichen Produktionsverhältnissen. Sie ist eine Utopie von Frauen, aber sie gilt für alle.

Dr. Frigga Haug war Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Sie ist Trägerin des Clara-Zetkin Preises und Vorsitzende desBerliner Instituts für kritische Theorie.

Wann und Wo? 21. Juni, 19:00 – 20:30 Uhr, Hörsaal 1, Hörsaalgebäudes, Universitätsstraße 3

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Studium universale: Wachstum & Wandel

Thomas Bruckner

Dekarbonisierung der Weltwirtschaft

Degrowth oder doch lieber Green Growth?

Wie Klimamodellrechnungen zeigen, lässt sich eine Begrenzung der Veränderung der globalen Mitteltemperatur auf einen Wert von weniger als 2°C nur dann erreichen, wenn die Treibhausgasemissionen langfristig den Wert Null annehmen. Der Vortrag zeigt auf, welche technologischen Optionen es hierfür gibt und welche Kosten damit verbunden sind. Im Zentrum steht darüber hinaus die Frage, inwieweit globaler Klimaschutz mit einem weiteren Wachstum der Weltwirtschaft verträglich ist.

Prof. Dr. Thomas Bruckner ist Direktor des Institutsfür Infrastruktur und Ressourcenmanagement der UniversitätLeipzig.

Wann und Wo? 14. Juni, 19:00 – 20:30 Uhr, Hörsaal 1, Hörsaalgebäudes, Universitätsstraße 3

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Vortrag: Historische Korpora zw. Theorie & Praxis

Jun.-Prof. Dr. Marco Coniglio (Universität Göttingen):

Historische Korpora zwischen Theorie und Praxis

Der Kurs bietet im ersten Teil einen Überblick über die Methoden der historischen Korpuslinguistik, sowie über die Typologien der verfügbaren (historischen und diachronen) Korpora. Im zweiten Teil wird anhand einiger konkreter linguistischer Fragestellungen gezeigt, wie man (in ANNIS  mit einem historischen Korpus – dem Referenzkorpus Mittelhochdeutsch (REM) – arbeiten kann.

Wann und Wo? 13. Juni, 15:15-16:45 Uhr (Vortrag + Übung) & 17:15-18:45 Uhr (Übung),  Hörsaalgebäude HS 17
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

dritter Vortrag im Rahmen der Reihe „Linguistik im digitalen Zeitalter

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Vortragsreihe Gender-Kritik

Alice Blum:

Und alle eint der Antifeminismus – Geschlechterpolitik als politisches Kampffeld der Rechten

Neben migrationspolitischen Positionen sind es aktuell vor allem familien- und geschlechterpolitische Themen, welche die Gemüter öffentlich erhitzen. Queere und feministische Forderungen nach Anerkennung von geschlechtlicher Vielfalt und Gleichberechtigung sehen sich oftmals einem harten Gegenwind ausgesetzt. Die Rechten sorgen sich darum, dass die alte Ordnung durch eine neue ersetzt werden würde und fabulieren gar von der Schaffung eines „neuen Menschentypus“. Der Beitrag sieht vor, in die aktuellen Debatten einzuführen, Antifeministische Argumentationen als thematisches Scharnier verschiedenster gesellschaftlicher Milieus, wie Rechte, christliche Fundamentalist_innen oder „besorgter Bürger_innen“ zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu überlegen, wie dem etwas entgegenzusetzen ist. Dabei sollen auch die Bedeutung genderspezifischer Hinwendungsmotive zu antifeministischen Positionen betrachtet werden.

Wann und Wo? Freitag, 9. Juni, 19 – 21 Uhr, Hörsaal 4, Hörsaalgebäude der Universität Leipzig, Campus Augustusplatz