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Zurück in die Zukunft. Die Refeudalisierung der modernen Gesellschaft

Vortrag und Diskussion
mit Prof. Sighard Neckel, Universität Hamburg

Wann: Dienstag, 13. Dezember, 18:00 – 21:00 Uhr

Wo: Uni Leipzig, Hörsaal 8
„Mit dem Kapitalismus zurück in den Feudalismus“, so könnte man die These des Vortrags provokativ formulieren. Die Problemsituation zeigt sich als akut: Die Kluft in der Vermögensverteilung wächst und auch die Kluft der gesellschaftlichen Teilhabechancen. Es hat sich eine oligarchische Oberschicht gebildet, deren Reichtum sich auf einer „Strategie der Privilegiensicherung“ gründet und nicht auf den liberalen Leitsätzen individueller Leistungsbereitschaft und Marktkonkurrenz. In Deutschland besitzen die reichsten 10 Prozent fast 60 Prozent des gesamten Nettovermögens. Das Bild einer liberalen Gesellschaftsorganisation verblasst vor diesen Zahlen. Damit ergibt sich die Notwendigkeit, ausgehend vom Topos der „Refeudalisierung“ eine neue Analyse der modernen Gesellschaft vorzunehmen, um die Tendenzen der gegenwärtigen sozio-ökonomischen Entwicklung aufzuzeigen.

Zum Referenten:
Sighard Neckel ist Professor für Gesellschaftsanalyse und Sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte bilden Gesellschaftstheorie, soziale Ungleichheit und Wirtschaftssoziologie.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Recht//Überlegt“ des FSR Jura. (Juristische Kenntnisse sind nicht erforderlich.)

Facebook: https://www.facebook.com/events/1192531570815660/

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FSR Klaphiro und Geschi: Weihnachtsfeier im Stuk

Leute, lasst uns feiern!
Am 12.12. schmeißen wir zusammen mit dem Fachschaftsrat Klaphiro die Weihnachtsfeier des Jahres im StuK (Leipziger Studentenkeller e.V.).
Ab 20.00 Uhr wird There’s Trouble Ahead auftreten, nachdem dann um 21.30 Uhr das Kneipenquiz stattfindet: Danach versorgt uns DJ Lutz mit den feinsten Klängen für die Nacht. Ansonsten werden wir in den Genuss jeder Menge Glühwein, eines Buffetts und vieler weiteren Highlights kommen, die uns auf eine famose Weihnachtszeit einstimmen sollen.

Der Spaß kostet 3€ Kulturbeitrag an der Abendkasse, womit alle Annehmlichkeiten des Abends gedeckt sind.

Also kommt vorbei, bringt Freunde und gute Laune mit und dann lasst uns zusammen tanzen und feiern!
Eure FSRä Fsr Geschichte Uni Leipzig + Fachschaftsrat Klaphiro

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Festveranstaltung zum 250. Todestags Gottscheds

Der Aufklärer in Leipzig. Festveranstaltung zum 250. Todestag von Johann Christoph Gottsched

Vor 250 Jahren, am 12. Dezember 1766, starb der wichtigste Vertreter der Aufklärung in Leipzig, Johann Christoph Gottsched. Das Institut für Germanistik der Universität Leipzig, die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Universitätsbibliothek Leipzig gedenken dieses großen Vorläufers der heutigen Geisteswissenschaften in Leipzig in einer gemeinsamen Festveranstaltung. Sie findet am Todestag des Gelehrten und Dichters, dem 12. Dezember 2016, um 18.00 Uhr im Vortragssaal der Albertina statt.

Gottsched habilitierte sich 1724 für das Fach Poesie an der Universität Leipzig. 1730, in seinem 30. Lebensjahr, wurde er dort zum Professor ernannt. Gottsched blieb der Universität, zu deren Rektor er mehrmals gewählt wurde, bis zu seinem Tod treu. Mit seinen Büchern zur Dichtkunst, zur Sprachkunst und zur Redekunst sowie zur „Weltweisheit“ fasste er als einer der letzten großen Universalgelehrten das gesamte Wissen seiner Zeit zusammen. Mit seiner Frau Luise Adelgunde Victorie Gottsched (1713–1762) prägte er das Theater der Aufklärung vor Lessing. Sein Briefwechsel wird seit 2007 von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften vollständig ediert; der 10. Band ist soeben erschienen. Gottsched zeigt sich hier als der Mittelpunkt eines riesigen europäischen Gelehrtennetzwerkes der Aufklärung.

Die Festveranstaltung fragt nach der zeitgenössischen und der aktuellen Bedeutung Gottscheds in Leipzig. Die Vorträge thematisieren Gottscheds eigene Tätigkeiten als Editor der Werke früherer Dichter und Gelehrter sowie als Festredner. Gottsched wird so als Teil einer lebendigen Leipziger literarischen Kultur erkennbar.

Programm:

Montag, 12. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Prof. Dr. Dieter Burdorf: Einführung

Dr. Rüdiger Otto: Gottsched als Editor

Prof. Dr. Ludwig Stockinger: Der Aufklärer als Redner. Johann Christoph Gottscheds Festreden

Anschließend Empfang

 

Montag, den 12. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Universitätsbibliothek Albertina, Vortragssaal

Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig