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Einsicht in die Wahlverzeichnisse

Aktuell und bis zum 2. Mai könnt ihr in die Wahlverzeichnisse des FSR Germanistik schauen.

Warum? Wer in unterschiedlichen Instituten eingeschrieben ist (beispielsweise Doppelstudium oder Lehramt), wird nur von einem Fachschaftsrat vertreten. Der Hintergrund ist der, dass parallel zur FSR-Wahl auch der Senat der Universität gewählt wird. Damit also keine 2 Stimmen pro Person abgegeben werden können, werden ihr per Losverfahren einer Fachschaft zugerechnet.

Wenn ihr unsicher seid, ob ihr in der Germanistik wahlberechtigt seid, dann könnt ihr dies im Wahlverzeichnis nachprüfen. Kommt dazu einfach in unserem Büro vorbei, dass zurzeit unregelmäßig von uns besetzt ist (beispielsweise am Freitag oder am kommenden Dienstag oder Mittwoch). oder ihr schreibt uns eine Mail und wir gucken kurz mal für euch nach 🙂

 

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AK Lehramt – Vertretung gesucht

Liebe Studies,

unter dem Referenten für Lehramt Christoph Genzel trifft sich monatlich der AK Lehramt.


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Arbeitskreis Lehramt | StuRa Leipzig

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Der Arbeitskreis Lehramt ist ein Gremium, das aus Vertreter_innen aller Fachschaftsräte besteht, die Lehramtsstudierende vertreten. Natürlich sind auch jederzeit Interessierte eingeladen, sich an den Sitzungen zu beteiligen.

In der Arbeit sollen alle Themen behandelt werden, die zentral für alle Lehramtsstudierenden von Bedeutung sind. Dabei soll ein Vernetzungseffekt zwischen den einzelnen Fachschaftsräten entstehen und der Lehramtsreferent bei seiner Arbeit unterstützt werden.

Wir vom FSR Germanistik haben derzeit leider keine Lehrämtler unter unseren gewählten Mitgliedern und würde daher gerne vertretungsweise jemanden von euch entsenden.

Wenn ihr…

… im Lehramt Germanistik studiert (dies muss nicht euer Hauptfach sein)

Interesse an Gremienarbeit habt und gerne auf Probleme aufmerksam machen wollt

dann meldet euch gerne bei euch. Ihr könnt auch einfach mal an einer Sitzung teilnehmen und reinschnuppern, um zu schauen, ob es etwas für euch wäre!

Der nächste geplante Termin ist am 12. Januar, 19 Uhr in der Marschnerstraße 29A in den Räumlichkeiten des FSR Erziehungswissenschaften

Viele Grüße, euer FSR Germanistik

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Workshop: (Angehende) Lehrer_innen und Angst

Ein Seminar mit Andreas Reinke: Lehrer, familylab- Seminarleiter, Teenpower- Trainer, Autor des Buches „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ (erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

„Angst wird oft damit kaschiert, dass der Betroffene versucht, perfekt zu sein. Er glaubt, seine Angst beherrschen zu können, indem er keine Fehler macht, denn fehlerlos ist unangreifbar. Keine Fehler zu machen ist einerseits anstrengend, andererseits unmöglich…“ (Heinz-Peter Röhr)

Wir haben an unseren Schulen – wohlgemerkt auf allen Ebenen – ein massives und bisweilen hervorragend getarntes Angstproblem. Lange Zeit hießen wir Angst an unseren Schulen willkommen. Sie stand sozusagen auf der Gästeliste und erfreute sich unter Pädagog_innen (und Eltern) zumeist größter Beliebtheit. Besonders jene Lehrer_innen, die sich der Aufgabe verpflichtet sahen, Schüler_innen gefügig und passgerecht zu machen, begrüßten es, wenn Kinder und Jugendliche aus Angst vor Sanktionen und Beschämungen den Kopf senkten. Das Schüren von Schulängsten zählte zum Repertoire der klassischen Lehrer_innenautorität. Man könnte auch sagen: Klappern gehörte zum Handwerk. Also klapperten Lehrer_innen, was das Zeug hielt, während Schüler_innen zähneklappernd (oder zähneknirschend) darauf hofften, wegen „guter Führung“ ungeschoren davon zu kommen. Wer die Klappe hielt, hatte ganz gute Chancen, in Ruhe gelassen zu werden. Die Vorlauten, die Abweichler, die Ungehorsamen mussten fühlen. Notfalls unter Zuhilfenahme des Stocks. Und wenn kein Stock zur Hand war – so berichtete uns unter anderem Arno Gruen aus seiner Schulzeit – beauftragte der_die Lehrer_in die Schüler_innen, einen passenden Stock zu besorgen.

Die Epoche des Stocks gehört glücklicherweise der Vergangenheit an. Ist damit auch das Phänomen Schulangst verschwunden? Nein, noch immer treibt sie ihr Unwesen und richtet erheblichen Schaden an. Sie steckt in jeder Pore unseres Schulsystems, erweist sich als äußerst wandlungsfähig und versetzt heutzutage nicht mehr allein Kinder und Jugendliche in dauerhafte Alarmbereitschaft. Längst ist Schulangst zu einem Problem für Kinder, Jugendliche UND Erwachsene geworden. Immer mehr Schüler_innen, Eltern UND (angehende) Lehrer_innen leiden unter massiven Ängsten und destruktiven Angstbewältigungsstrategien. Etliche Verängstigte nennen das, was sie im Alltag anspornt nicht Angst, sondern Motivation oder Ehrgeiz. Unter hohem Einsatz versuchen sie, über Fach-, Anpassungs- und Verdrängungsleistungen ihrer Angst (zum Beispiel vor Versagen, Wertminderung, Nichtzugehörigkeit, Fehlern, Imageverlust, Schuldzuweisungen, Respektlosigkeit, Bedeutungslosigkeit, Nichtbeachtung) den Nährboden zu entziehen.

Dieses Seminar lädt angehende Lehrer_innen ein, sich mit dem Phänomen Schulangst (Universitätsangst?) auseinanderzusetzen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie wir mit unseren Ängsten umgehen und welche Auswirkungen unsere Angstbewältigungsstrategien auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Beziehungen möglicherweise haben.

Workshoptermine:

06.12.2016 von 17-19 Uhr oder 07.12.2016 von 17-19 Uhr

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Ein Workshop-Angebot des Referats für Lehramt

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„Können Sie mich hören?“ – Lehrer_innen und Eltern im Dialog

Ein Seminar mit Andreas Reinke: Lehrer, familylab- Seminarleiter, Teenpower- Trainer, Autor des Buches „Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer“ (erschienen in der familylab-Schriftenreihe)

„Eltern geht es wie anderen Menschen. Das Zusammensein mit ihnen wird leichter, wenn man ihnen als Gleichwertige begegnet, ihnen zuhört und ihre Standpunkte würdigt.“ (Helle Jensen)

In der Arbeit mit Eltern geraten Lehrer_innen regelmäßig in schwierige Situationen, weil sie nicht wissen, wie sie mit Eltern zusammenarbeiten können, die zum Teil komplett andere Ansichten vertreten und insgesamt deutlich forscher auftreten als die Eltern vergangener Generationen. Immer mehr Eltern geben sich nicht mehr zufrieden damit, „verlängerter Arm“ des_der Lehrer_in bzw. des Schulsystems zu sein. Sie fragen nach, sie kritisieren, sie fordern, sie sagen „Nein!“. Wie kann es für Lehrer_innen möglich werden, in der Zusammenarbeit mit Eltern sowohl die eigene Integrität als auch die der Eltern zu wahren?

Über diese und andere Fragen werden sich die Seminarteilnehmer_innen austauschen. Neben theoretischen Inputs zu den Themen Gleichwürdigkeit, Dialog, persönliche Verantwortung und Authentizität werden die Anwesenden eingeladen, sich mit Hilfe praxisbezogener Übungen „auszuprobieren“.

Workshoptermine:

30.11.2016 von 17-19 Uhr oder 01.12.2016 von 11-13 Uhr

Anmeldung: lehramt@stura.uni-leipzig.de

Workshopangebot des Referats für Lehramt (StuRa)