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Prof. Dr. Arnd Beise (Fribourg/Schweiz):

„Die Dichtkunst artikuliert Töne in der Zeit“

Über den Schriftsteller Peter Weiss und seine anhaltende Aktualität

Ort und Zeit: Mittwoch, den 24.05.2017, 19.15 Uhr, Raum 127, Seminargebäude

Eine Veranstaltung des Leipziger Literaturwissenschaftlichen Colloquiums

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Linguistik im digitalen Zeitalter

Die Vortragsreihe „Linguistik im digitalen Zeitalter“ gibt für Studierende (und Lehrende) Impulse zum Einsatz von digitalen Ressourcen in der Linguistik!
 
Zu drei Terminen wurden ausgewiesene Experten eingeladen, die in Vorträgen einen Überblick über digitale Ressourcen für Linguisten vermitteln und unterschiedliche Werkzeuge für das Arbeiten mit sprachlichen Daten präsentieren. In einem Übungsteil wird zudem die Nutzung verschiedener Korpora an praktischen Beispielen gezeigt.
 
Roland Schäfer (FU Berlin) trägt heute zum Thema „Linguistische Forschung mit Webkorpora“ vor und wird in der anschließenden Übung die Nutzung der COW-Korpora thematisieren.
Raum: Hörsaalgebäude, HS 17
Zeit: 25.04.; 15.15-16.45 Uhr (Vortrag) & 17.15-18.45 Uhr (Übung)
BITTE BRINGEN SIE IHREN EIGENEN LAPTOP MIT!
Weitere Termine & Gäste:
16.05.17 Peter Meyer (IDS Mannheim) „Lexikalisch-lexikografische Onlineangebote des IDS“
13.06.17 Marco Cognilio (Universität Göttingen) „Historische Korpora zwischen Theorie und Praxis“
Weitere Informationen über die Reihe und die Vorträge gibt es auf der Webseite.
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Kolloquium Prager Deutsche Literatur

Im Rahmen des internationalen Literaturprojektes zwischen Leipzig und Prag widmen sich tschechische und deutsche Studierende in diesem Jahr dem Retter von Franz Kafkas Werk und zugleich engem Freund Kafkas: Max Brod. In den 1910er und 1920er Jahren war Brod selbst ein bekannter Romancier. Wir entdecken seinen 1915 erschienenen Roman „Tycho Brahes Weg zu Gott“ neu.

Im Kolloquium am Mittwoch, 26. April 2017 von 12 bis 18 Uhr, und am Donnerstag, 27. April 2017 von 8.30 bis 16.30 Uhr, werden in Vorträgen und Diskussionsrunden Rezeptionsgeschichte, Erzähltextanalysen, Romanmotive und Machtverhältnisse im Romans sowie Aspekte von Heimat und Exil im Leben und Werk von Max Brod besprochen.Am Mittwoch findet das Kolloquium im Seminarraum 420, Campus Augustusplatz, und am Donnerstag im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße, statt.
Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt, PhDr. Viera Glosíková und die Teilnehmenden

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Festveranstaltung zum 250. Todestags Gottscheds

Der Aufklärer in Leipzig. Festveranstaltung zum 250. Todestag von Johann Christoph Gottsched

Vor 250 Jahren, am 12. Dezember 1766, starb der wichtigste Vertreter der Aufklärung in Leipzig, Johann Christoph Gottsched. Das Institut für Germanistik der Universität Leipzig, die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Universitätsbibliothek Leipzig gedenken dieses großen Vorläufers der heutigen Geisteswissenschaften in Leipzig in einer gemeinsamen Festveranstaltung. Sie findet am Todestag des Gelehrten und Dichters, dem 12. Dezember 2016, um 18.00 Uhr im Vortragssaal der Albertina statt.

Gottsched habilitierte sich 1724 für das Fach Poesie an der Universität Leipzig. 1730, in seinem 30. Lebensjahr, wurde er dort zum Professor ernannt. Gottsched blieb der Universität, zu deren Rektor er mehrmals gewählt wurde, bis zu seinem Tod treu. Mit seinen Büchern zur Dichtkunst, zur Sprachkunst und zur Redekunst sowie zur „Weltweisheit“ fasste er als einer der letzten großen Universalgelehrten das gesamte Wissen seiner Zeit zusammen. Mit seiner Frau Luise Adelgunde Victorie Gottsched (1713–1762) prägte er das Theater der Aufklärung vor Lessing. Sein Briefwechsel wird seit 2007 von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften vollständig ediert; der 10. Band ist soeben erschienen. Gottsched zeigt sich hier als der Mittelpunkt eines riesigen europäischen Gelehrtennetzwerkes der Aufklärung.

Die Festveranstaltung fragt nach der zeitgenössischen und der aktuellen Bedeutung Gottscheds in Leipzig. Die Vorträge thematisieren Gottscheds eigene Tätigkeiten als Editor der Werke früherer Dichter und Gelehrter sowie als Festredner. Gottsched wird so als Teil einer lebendigen Leipziger literarischen Kultur erkennbar.

Programm:

Montag, 12. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Prof. Dr. Dieter Burdorf: Einführung

Dr. Rüdiger Otto: Gottsched als Editor

Prof. Dr. Ludwig Stockinger: Der Aufklärer als Redner. Johann Christoph Gottscheds Festreden

Anschließend Empfang

 

Montag, den 12. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Universitätsbibliothek Albertina, Vortragssaal

Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig