Allgemein

Lange Nacht der Utopie im Literaturhaus

Lesen in Leipzig

Lesungen und Gespräche u. a. mit Werner Durth, Christoph Hein, Angela Krauß, B. K. Tragelehn; Musik von Bernd Franke u. a.; Tanz, Schauspiel und Filme in einer Langen Nacht der Sächsischen Akademie der Künste zum Thema Utopie

U-topia, die Negation ist der Kern dieses Wortes, Negation des Ortes, an dem wir sind. Markiert wird eine Lücke zwischen Sein und Sollen, zwischen Tatsachen und Träumen, zwischen hier und dort. Die Zeit der Utopie ist die Krise, die Unsicherheit der Gegenwart. Doch das lässt sich auch anders sagen: Die Utopie will das menschliche Gemüt und das Denken in ein klärendes Tageslicht herausführen, eines Lichtes nun, das erhellt wie die Welt eigentlich sein soll. So ist die Utopie ein Vorschein des Tages. Die Kunst aber lebt immer in der Schöpfungsfrühe, sie ist immer am Anfang – und so kann sie, jenseits der Herrschaft der Diskurse und des Faktischen, wie sonst nur die Religion…

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