DonnerstagsDebatte

1. Juni, 19:30 Uhr, Audimax

Aus aktuellem Anlass greift die öffentliche Veranstaltung die Frage auf, ob der jungen Generation bei der Bundestagswahl mehr politisches Gewicht gegeben werden sollte. In Pro- und Kontra-Rollen werden neben Studierenden aus dem Leipziger Debattierclub „Streitpunkt“ Prof. Dr. Martin Saar (Institut für Politikwissenschaft) und Prof. Dr. Dirk van Laak (Historisches Seminar/Lehrstuhl für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts) auf dem Podium gegensätzliche Positionen einnehmen.

Thematisiert werden dabei u.a. Fragen zu Generationengerechtigkeit, Stimmgewicht und Wahlrecht: Wie kann die junge Generation in Parteien angemessen repräsentiert werden? Wäre es sinnvoll, jungen Wählerinnen und Wählern mehr Stimmen zu geben als älteren, weil die junge Generation die Folgen langfristiger Politik-Entscheidungen später trägt, tragen muss? Können Lebenserwartung und Lebenserfahrung im Kontext des Wahlrechts überhaupt gegeneinander aufgewogen werden? Bildet unser Wahlsystem die Interessen der Bevölkerung ab?

Nach der erfolgreichen Premiere der DonnerstagsDebatte im vergangenen Jahr zum amerikanischen Wahlkampf wird nun im Jahr der Bundestagswahl ein innenpolitisches Thema kontrovers diskutiert. Anders als beim DonnerstagsDiskurs liegt in der Debatte der Fokus auf der Interaktion mit der Gegenseite. Die Studierenden und Wissenschaftler verteidigen dabei auf dem Podium auch Positionen, welche nicht zwingend die eigene Meinung widerspiegeln. Gemäß den Debattierclub-Regeln wird eine These formuliert, zu der sich die beiden Parteien pro bzw. kontra positionieren. Zur öffentlichen DonnerstagsDebatte sind alle Interessenten an einer demokratischen Streitkultur eingeladen. Mit dem Sonderformat des DonnerstagsDiskurs soll insbesondere eine alternative Form studentischer Kommunikationskultur vorgestellt werden.

Die DonnerstagsDebatte am 1. Juni beginnt um 19:30 Uhr im Audimax der Universität Leipzig (Augustusplatz 10) und wird im Nachgang auf der DonnerstagsDiskurs-Website www.uni-leipzig.de/diskurs <http://www.uni-leipzig.de/diskurs> sowie auf der Facebook-Seite der Universität abrufbar sein.
Zwei Gebärdendolmetscherinnen machen die Diskussion für Gehörlose verständlich. Auch für diese Information in den relevanten Netzwerken bin ich Ihnen dankbar.

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